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Wohnung neu einrichten: DIY-Tipps, die leicht umzusetzen sind

Ihre Wohnung ist das eine. Ihr Wohntraum etwas ganz anderes. Was tun? Wo anfangen? Und das liebe Geld…. Keine Panik: Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert!

Die Zauberworte heißen „Reduzieren“ und „Vereinheitlichen“. Stellen Sie sich am besten vor, Sie müssten umziehen in eine kleinere Wohnung, d.h. Sie können nicht alles mitnehmen, was Sie besitzen. In der Regel ist das sowieso viel zu viel.

Aussortieren

Für meinen letzten Umzug aus dem Taunus nach Wiesbaden habe ich z.B. folgendes aussortiert: Bücher und Hörbücher, Küchenuntensilien, Einzelteile Geschirr/Gläser/Vorratsbehälter, Tischwäsche, Vasen, Übertöpfe, Kleidung und Schuhe, Nordic Walking-Stöcke, Tennisschläger, Reitsachen, Blumen, Bilder, Zeitschriften, Spielsachen, diverses Papier, Neonröhren, Schlafcouch, Schreibtisch, Kühlschrank etc. Das alles habe ich ja nach Zustand entweder zu Oxfam oder den Wertstoffhof gebracht bzw. bei ebay oder im Second Hand-Laden verkauft.

Weniger ist mehr

Der Sinn des Ganzen ist, dass man weniger Möbel benötigt, wenn weniger unterzubringen ist. Sofort wirken Räume großzügiger. Regale, die nicht komplett mit Büchern vollgestopft sind, sondern freie Fächer mit Dekoobjekten aufweisen, lassen ebenso den ganzen Raum gleich viel luftiger aussehen.

Anleitung

Entscheidungshilfen fürs Aussortieren gibt es einige. Z.B. die 30-Tage-Regel: Am 1. Tag eine Sache wegtun, am 2. Tag zwei Sachen, am 3. Tag drei usw.

Oder die 4-Stapel-Methode: Alles einteilen in „Behalten“, “Wegwerfen“, „Spenden“ und „die Dinge, von denen man nicht so genau weiß, ob man sie nochmal braucht“. Letztere packt man in einen Karton und lagert ihn ein. Wenn man 1 Jahr lang nichts daraus gebraucht hat, kann er auch weg.

Falls man alleine überfordert ist und bevor man schon wieder aufhört, bevor man richtig angefangen hat, empfehle ich die Unterstützung durch Beate Wiegard von Klementines Ordnungsliebe.

Roter Faden

Beim Vereinheitlichen kommt es v.a. darauf an, die Menge von unterschiedlichen Materialien und Farben in der ganzen Wohnung zu begrenzen. Um ein durchgängiges Möbel- und Farbkonzept entwickeln zu können beginnt man am besten mit den festen Einbauten, die man nicht bzw. nicht ohne größeren Aufwand verändern kann. Das sind z.B. Fußbodenbelag, Fliesen, Farbe der Fensterrahmen und der Zimmertüren, Balkonbelag und- geländer. Je nachdem, was man vorfindet, schließen sich bestimmte Materialien und Farben automatisch aus. Genauso wird ein grün gefliestes Bad Grün als Akzentfarbe in der restlichen Wohnung nicht umgehen können.

Das sich daraus ergebende Material- und Farbkonzept sollte sich dann jedenfalls durch alle Räume ziehen und auch in der Zukunft die Vorgabe für weitere Neuanschaffungen sein. Damit verhindern Sie u.a., dass Sie viel Geld für tolle Möbel ausgeben, die dann komischerweise bei Ihnen zu Hause gar nicht mehr so toll aussehen wie im Geschäft.

Für die Farben gilt: Die größeren Stücke sind idealerweise in neutralen Farben gehalten, damit man bei Accessoires (Vorhänge, Kissen, Deko) mit der Akzentfarbe spielen kann.

Am Schwersten ist ja immer das Beginnen. Dabei unterstütze ich Sie mit einer 30-min. Beratung per mail: Sie schicken mir Fotos, schildern kurz Ihre Situation und erhalten einen Vorschlag, wie ich das angehen würde.

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Post Details

Category

Einrichtungsberatung

Date

02.09.2016

Author

Tina Humburg